Vermeiden
- Löwenhaltung und weites Mundöffnen, solange der Kiefer knackt oder blockiert; bei Kiefersperre oder anhaltenden Schmerzen zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt.
Vollständige Anleitung lesen (Englisch)
Häufige Fragen
Kann Yoga bei CMD helfen?
Yoga kann helfen, indem es Stress senkt, das Zähnepressen verringert und die Nackenhaltung verbessert – häufige Auslöser von Kieferschmerzen. Es gibt keine aussagekräftigen Studien zu Yoga bei CMD, nutze es daher ergänzend zum Rat aus Zahnarztpraxis oder Physiotherapie.
Welche Yogaübungen sind bei Kieferschmerzen am besten?
Sanfte, beruhigende Haltungen: der einfache Sitz mit lockerem Kiefer, Katze und Kuh, die Kindhaltung mit abgestütztem Kopf, der liegende gebundene Winkel und die Totenstellung, dazu Bhramari, die summende Bienenatmung.
Wie entspanne ich meinen Kiefer nachts?
Mach vor dem Schlafen ein paar Minuten Bhramari und einen Body-Scan, leg die Zunge an den Gaumen, die Zähne leicht auseinander, und frag in der Zahnarztpraxis nach einer Aufbissschiene, wenn du mit den Zähnen knirschst.
Welche Übungen sollte ich bei CMD meiden?
Meide die Löwenhaltung, weites Gähnen oder Mund-Dehnübungen, Kaugummi und jede Übung, bei der der Kiefer knackt, hakt oder stärker schmerzt.
Wie lange dauert es, bis Kieferschmerzen abklingen?
Viele Beschwerdephasen bessern sich innerhalb weniger Wochen mit Selbsthilfe wie weicher Kost, Schonung, Wärme und sanften Übungen. Geh zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt, wenn es länger dauert, immer wiederkommt oder der Kiefer blockiert.
Ist Gesichtsyoga gut bei CMD?
Sanfte Gesichtsentspannung und Selbstmassage können helfen. Kräftiges Gesichtsyoga mit weiten Mundbewegungen kann ein gereiztes Gelenk überlasten, also lass das weg.
Kann die Nackenhaltung Kieferschmerzen verursachen?
Ja. Eine nach vorn geschobene Kopfhaltung lässt die Kiefermuskeln mehr arbeiten. Kinn-Einziehen und die Nacken- und Schulterübungen dieser Session helfen Nacken und Kiefer gleichermaßen.
Yoga unterstützt eine Behandlung, ersetzt sie aber nicht. Nimm verordnete Medikamente weiter und sprich vor dem Start mit deiner Ärztin oder deinem Arzt – besonders bei Herzerkrankungen, unkontrolliertem Bluthochdruck, kürzlicher Operation, Schwangerschaft, Epilepsie oder starken Schmerzen.
